Solarbericht 2026 · Datenbasis Marktstammdatenregister

Solar-Ausbau in Dortmund 2026: Zahlen, Daten, Fakten

13.387Dachanlagen

197,2 MWp installiert · 6,3 % des Stadt-Verbrauchs

Die kreisfreie Stadt Dortmund mit 600.880 Einwohnern: Bestand, Speicher, Balkonkraftwerke und Potenzial, zusammengefasst aus den amtlichen Daten des Energieatlas NRW, Stand September 2026.

Dortmund im Solar-Überblick

Dach-PV13.387 Anlagen · 197,2 MWp
Freifläche14 Anlagen · 8,1 MWp
Speicher9.540 · +1.773 / Jahr
Steckersolar6.825 gemeldet

Ausschöpfung Dach-Potenzial

11,4 % von 1733,9 MWp

11,4 %

Quelle: Energieatlas NRW / LANUK Solarkataster, Stand September 2026

Dachanlagen

13.387

auf/in baulichen Anlagen

Installiert

197,2 MWp

Ø 14,7 kWp je Anlage

Zuwachs 12 Monate

+1.073

+8,7 % Dachanlagen

Batteriespeicher

9.540

+1.773 (+22,8 %)

Steckersolar

6.825

gemeldete Balkonkraftwerke

Solarstrom 2025

175,3 GWh

6,3 % des Stadt-Verbrauchs

Das Wichtigste in Kürze

  • 13.387 Dachanlagen mit 197.165 kWp (197,2 MWp) sind in Dortmund registriert, 1.073 mehr als ein Jahr zuvor (+8,7 %).
  • Dazu kommen 14 Freiflächenanlagen (8,1 MWp) und 6.825 gemeldete Balkonkraftwerke (Steckersolar).
  • 175,3 GWh Solarstrom im Jahr 2025 entsprechen 6,3 % des Dortmunder Stromverbrauchs (2.800 GWh, 2024).
  • Die Zahl der Batteriespeicher stieg um 22,8 % auf 9.540 Stück: 71 Speicher je 100 Dachanlagen.
  • Vom Dach-Potenzial von rund 1733,9 MWp (LANUK Solarkataster 2025) sind erst 11,4 % genutzt: über 1.537 MWp liegen technisch brach.
  • Seit 2015 hat sich der Bestand fast vervierfacht: von 3.457 auf 13.387 Anlagen. Eine typische Dortmunder Dachanlage misst 14,7 kWp.

Photovoltaik-Ausbau in Dortmund seit 2015

Registrierte Dachanlagen auf und an Gebäuden je Jahresende. Der Bestand hat sich seit 2015 fast vervierfacht, der stärkste Zuwachs fiel ins Jahr 2023 mit +2.538 Anlagen.

JahrDachanlagenZuwachs
20153.457-
20163.581+124
20173.712+131
20183.867+155
20194.118+251
20204.503+385
20215.085+582
20225.951+866
20238.489+2.538
202410.618+2.129
202512.314+1.696
202613.387+1.073
Summe 2015-202613.387+9.930

Quelle: Energieatlas NRW (LANUK), Datenbasis Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand September 2026.

Ausbau: von 3.457 auf 13.387 Anlagen

Die Balken zeigen den Bestand an registrierten Dachanlagen am Jahresende. Der steile Anstieg ab 2023 spiegelt die steuerliche Förderung wider: Seit 2023 gilt 0 % Mehrwertsteuer auf Solar und Speicher (§ 12 Abs. 3 UStG).

2015
3.457
2016
3.581
2017
3.712
2018
3.867
2019
4.118
2020
4.503
2021
5.085
2022
5.951
2023
8.489
2024
10.618
2025
12.314
2026
13.387

Registrierte Dachanlagen in Dortmund je Jahresende. Quelle: Energieatlas NRW, Stand September 2026.

Solaranteil am Stromverbrauch: 6,3 %

Solarstrom 2025

175,3 GWh

175.319 MWh Solarstrom haben Dortmunder Dacher und Freiflächen 2025 erzeugt.

Stromverbrauch 2024

2.800 GWh

Dortmund als Großstadt mit 600.880 Einwohnern hat einen hohen absoluten Strombedarf durch Industrie und Gewerbe.

Solaranteil

6,3 %

Der Solaranteil ist niedriger als im Kreis Unna (15,2 %), da der industrielle Strombedarf Dortmunds deutlich höher liegt. Das ungenutzte Dach-Potenzial bietet Raum für ein Vielfaches.

Potenzial: erst 11,4 % der Dortmunder Dächer genutzt

Ausschöpfung Dach-Potenzial

11,4 % von 1733,9 MWp

11,4 %

Das LANUK-Solarkataster NRW (2025) weist für Dortmund rund 1.733.939 kWp installierbare Dach-Potenzial aus. Rund 1.537 MWp sind noch ungenutzt, fast das Achtfache des heutigen Bestands.

Speicher-Ausbau 2026

9.540 Heimspeicher

Innerhalb eines Jahres kamen 1.773 Batteriespeicher hinzu (+22,8 % Wachstum). Auf je 100 registrierte Dachanlagen kommen in Dortmund rund 71 Speicher. Speicher wachsen damit deutlich schneller als Anlagen.

Warum der Ausbau in Dortmund läuft

0 % Mehrwertsteuer

Seit 2023 entfällt die Umsatzsteuer auf Photovoltaik und Speicher dauerhaft (§ 12 Abs. 3 UStG). Auf eine 20.000-Euro-Anlage spart das rund 1.600 Euro direkt am Preis.

Hoher Eigenertrag

In Dortmund liefert ein kWp rund 1.021 kWh pro Jahr (EU-PVGIS, SARAH3-Methodik). Bei 1.544 Sonnenstunden und 1.084 kWh/m² Globalstrahlung (DWD-Messstation Werl). Hinzu kommt die EEG-EinspeiseVergütung (Teil bis 10 kWp: rund 7,70 ct/kWh, garantiert 20 Jahre ab Inbetriebnahme).

Speicher werden Standard

Fast zwei von drei Neuanlagen in Dortmund bekommen heute einen Speicher: Abend- und Nachtverbrauch aus dem eigenen Dach senkt die Stromrechnung am meisten.

Details für Dortmund

Für Dortmund gibt es einen ausführlichen Solar-Steckbrief mit Kosten, Erträgen, Fachbetrieben und Anfrage-Möglichkeit:

Methodik und Quellen

Bestandsdaten: Energieatlas NRW (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima, LANUK), Datenbasis Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Ausgewiesen werden Anlagen auf/in baulichen Anlagen (Dach-PV), Freiflächen-PV, Steckersolar und Batteriespeicher für die kreisfreie Stadt Dortmund. Stand: September 2026.

Solaranteil: Quotient aus Solarstrom-Erzeugung 2025 (Energieatlas NRW) und zuletzt verfügbarem Jahres-Stromverbrauch 2024; beide Größen stammen aus dem Energieatlas NRW und werden periodisch angepasst, der Quotient ist eine Näherung.

Dach-Potenzial: LANUK Solarkataster NRW, Blatt „PV Dach, 2025" (installierbare Modulfläche und Leistung je Gemeinde). Das technische Potenzial ist kein Flächenziel; mitteilungspflichtige oder denkmalgeschützte Dächer sind nicht separiert.

Ertragsdaten: EU-PVGIS (SARAH3-Methodik), abgerufen für die Dortmunder Innenstadt (51,51 N, 7,47 O). Sonnenstunden und Globalstrahlung: DWD-Messstation Werl (05480), ca. 31 km ostwärts, Mittel 2021 bis 2024. Steuerrecht: § 12 Abs. 3 UStG. Vergütung: EEG 2023, Stand August 2026.

Auswertung: meinsolarportal.de. Stand: 29. September 2026. Angaben ohne Gewähr; massgeblich sind die Originaldaten der genannten Quellen.