Solarbericht 2026 · Datenbasis Marktstammdatenregister
Solar-Ausbau in Duisburg 2026: Zahlen, Daten, Fakten
7.026Dachanlagen
129,8 MWp installiert · 1,7 % des Stadt-Verbrauchs
Die kreisfreie Stadt Duisburg mit rund 501.000 Einwohnern: Bestand, Speicher, Balkonkraftwerke und Potenzial, zusammengefasst aus den amtlichen Daten des Energieatlas NRW, Stand September 2026.
Duisburg im Solar-Überblick
Ausschöpfung Dach-Potenzial
8 %von 1.620,6 MWp technisch möglich
noch 1.491 MWp ungenutzt
Dachanlagen
8.310
auf/in baulichen Anlagen
Installiert
129,8 MWp
Ø 15,6 kWp je Anlage
Zuwachs 12 Monate
+823
+11 % Dachanlagen
Batteriespeicher
6.806
+1.372 (+25,3 %)
Steckersolar
5.188
gemeldete Balkonkraftwerke
Solarstrom 2025
105,5 GWh
1,7 % des Stadt-Verbrauchs
Solaranlagen in Duisburg: der aktuelle Stand
In Duisburg stehen 8.310 registrierte Dachanlagen mit einer Leistung von insgesamt 129,8 MWp. Hinzu kommen 12 Freiflächenanlagen mit 2,1 MWp und 5.188 gemeldete Steckersolar-Geräte. Im vergangenen Jahr wuchs der Bestand um 823 Anlagen (11 %).
Die kreisfreie Stadt Duisburg am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr hat rund 501.000 Einwohner und gliedert sich in sieben Stadtbezirke. Der Solaranteil am Stromverbrauch liegt bei1,7 %, denn mit Häfen, Logistik und Schwerindustrie gehört der Strombedarf der Stadt zu den höchsten in NRW. Das Dach-Potenzial ist mit 1.620,6 MWp gewaltig und erst zu 8 % ausgeschöpft.
Solar in Duisburg auf einen Blick
- 8.310 Dachanlagen mit 129,8 MWp Leistung auf Duisburger Dächern
- 6.806 Batteriespeicher, Zuwachs +1.372 (+25,3 %) in 12 Monaten
- 5.188 gemeldete Steckersolar-Geräte (Balkonkraftwerke)
- Nur 8 % des technischen Dach-Potenzials von 1.620,6 MWp genutzt
- 105,5 GWh Solarstrom 2025, das sind 1,7 % des Duisburger Stromverbrauchs
- Ø 15,6 kWp je Anlage, 82 Speicher auf 100 Dachanlagen
Photovoltaik-Ausbau in Duisburg seit 2015
Registrierte Dachanlagen auf und an Gebäuden je Jahresende. Der Bestand hat sich seit 2015 vervielfacht, der stärkste Zuwachs fiel ins Jahr 2023 mit +1.168 Anlagen.
| Jahr | Dachanlagen | Zuwachs |
|---|---|---|
| 2015 | 1.179 | - |
| 2016 | 1.277 | +98 |
| 2017 | 1.402 | +125 |
| 2018 | 1.516 | +114 |
| 2019 | 1.696 | +180 |
| 2020 | 2.033 | +337 |
| 2021 | 2.425 | +392 |
| 2022 | 2.992 | +567 |
| 2023 | 4.594 | +1.602 |
| 2024 | 6.128 | +1.534 |
| 2025 | 7.487 | +1.359 |
| 2026 | 8.310 | +823 |
| Summe 2015-2026 | 8.310 | +7.131 |
Quelle: Energieatlas NRW (LANUK), Datenbasis Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand September 2026.
Ausbau: von 1.533 auf 7.026 Anlagen
Die Balken zeigen den Bestand an registrierten Dachanlagen am Jahresende. Der steile Anstieg ab 2023 spiegelt die steuerliche Förderung wider: Seit 2023 gilt 0 % Mehrwertsteuer auf Solar und Speicher (§ 12 Abs. 3 UStG).
Registrierte Dachanlagen in Duisburg je Jahresende. Quelle: Energieatlas NRW, Stand September 2026.
Solaranteil am Stromverbrauch: 1,7 %
Solarstrom 2025
105,5 GWh
105.460 MWh Solarstrom haben Duisburger Dächer, Freiflächen und Steckersolar-Geräte 2025 erzeugt.
Stromverbrauch 2024
6.365 GWh
Duisburg als Großstadt mit rund 501.000 Einwohnern hat mit rund 6.365 GWh einen der höchsten Stromverbräuche aller NRW-Städte, getrieben von Industrie, Häfen und Logistik.
Solaranteil
1,7 %
Der Solaranteil ist niedriger als im Kreis Unna (15,2 %), weil der industrielle Strombedarf Duisburgs außergewöhnlich hoch ist. Das ungenutzte Dach-Potenzial bietet Raum für ein Vielfaches der heutigen Erzeugung.
Potenzial: erst 8 % der Duisburger Dächer genutzt
Ausschöpfung Dach-Potenzial
8 % von 1.620,6 MWp
Das LANUK-Solarkataster NRW (2025) weist für Duisburg rund 1.620.637 kWp installierbare Dach-Potenzial aus. Rund 1.491 MWp sind noch ungenutzt, mehr als das Elffache des heutigen Bestands.
Speicher-Ausbau 2026
6.806 Heimspeicher
Innerhalb eines Jahres kamen 1.372 Batteriespeicher hinzu (+25,3 % Wachstum). Auf je 100 registrierte Dachanlagen kommen in Duisburg rund 82 Speicher. Speicher wachsen damit deutlich schneller als Anlagen.
Warum der Ausbau in Duisburg läuft
0 % Mehrwertsteuer
Seit 2023 entfällt die Umsatzsteuer auf Photovoltaik und Speicher dauerhaft (§ 12 Abs. 3 UStG). Auf eine 20.000-Euro-Anlage spart das rund 1.600 Euro direkt am Preis.
Hoher Eigenertrag
In Duisburg liefert ein kWp rund 1.010 kWh pro Jahr (EU-PVGIS, SARAH3-Methodik). Bei 1.544 Sonnenstunden und 1.078 kWh/m² Globalstrahlung liegt der Ertrag auf dem Niveau der übrigen Ruhrgebietsstädte.
Speicher wachsen mit
Mehr als vier von fünf bestehenden Dachanlagen in Duisburg steht heute ein Speicher gegenüber: Abend- und Nachtverbrauch aus dem eigenen Dach senkt die Stromrechnung am meisten.
Details für Duisburg
Für Duisburg gibt es einen ausführlichen Solar-Steckbrief mit Kosten, Erträgen, Fachbetrieben und Anfrage-Möglichkeit:
Methodik und Quellen
Bestandsdaten: Energieatlas NRW (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima, LANUK), Datenbasis Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Ausgewiesen werden Anlagen auf/in baulichen Anlagen (Dach-PV), Freiflächen-PV, Steckersolar und Batteriespeicher für die kreisfreie Stadt Duisburg. Stand: September 2026.
Solaranteil: Quotient aus Solarstrom-Erzeugung 2025 (Energieatlas NRW) und zuletzt verfügbarem Jahres-Stromverbrauch 2024; beide Größen stammen aus dem Energieatlas NRW und werden periodisch angepasst, der Quotient ist eine Näherung.
Dach-Potenzial: LANUK Solarkataster NRW, Blatt „PV Dach, 2025" (installierbare Modulfläche und Leistung je Gemeinde). Das technische Potenzial ist kein Flächenziel; mitteilungspflichtige oder denkmalgeschützte Dächer sind nicht separiert.
Ertragsdaten: EU-PVGIS (SARAH3-Methodik), abgerufen für die Duisburger Innenstadt (51,43 N, 6,77 O). Sonnenstunden: DWD-Messstation Werl (05480), Mittel 2021 bis 2024. Globalstrahlung: EU-PVGIS. Steuerrecht: § 12 Abs. 3 UStG. Vergütung: EEG 2023, Stand August 2026.
Auswertung: meinsolarportal.de. Stand: 4. Oktober 2026. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Originaldaten der genannten Quellen.